Willkommen beim Schachklub Tempelhof

Der Schachklub Tempelhof besteht aus etwa 70 Schachfreunden, die in freiem Spiel, in klubinternen Turnieren und in der Berliner Mannschaftsmeisterschaft Schach spielen. Im Vordergrund steht für uns der Spaß am Schach.

Wann? freitags ab 17 Uhr
dienstags ab 18:00 Uhr
  Jugendtraining: freitags 17 bis 19:30 Uhr
Wo?

Derzeitig: Friedrich-Wilhelm-Str. 59 (Gemeinschftsraum im EG)

(Sportanlage Götzstraße 34 (1. Etage))

  Nähe U6 - Alt-Tempelhof

Aktuelles

3. Gulweida-Warneyer-Gedenkturnier 2003

Der Schachklub Tempelhof führte am 4. und 5. Oktober zum drittem Mal ein neunrundiges Wochenendschnellturnier mit 30 min Bedenkzeit je Spieler und Partie unter der Schirmherrschaft des Bezirksverordnetenvorstehers von Tempelhof-Schöneberg Rainer Kotecki im Rathaus Tempelhof in Berlin durch. Mit dieser jährlichen Veranstaltung und der Ausspielung eines Wanderpokals soll das Andenken an zwei der bedeutendsten Mitglieder des Schachklubs Tempelhof wachgehalten werden. Als Ehrengast war der Präsident des Berliner Schachverbandes geladen, der nach langer schachlicher Abstinenz wieder zum praktischen Spiel zurückkehrt ist und so manchem viel jüngeren Spieler das Leben schwer machte.

2. Gulweida-Warneyer-Gedenkturnier 2002

Am 5. und 6. Oktober führte der Schachklub Tempelhof das zweite neunrundige Wochenendschnellturnier mit 30 min Bedenkzeit je Spieler und Partie unter der Schirmherrschaft des Bezirksverordnetenvorstehers von Tempelhof-Schöneberg Rainer Kotecki durch mit dem er das Andenken an zwei seiner bedeutendsten Mitglieder wachhalten will. Im Vorjahr war mit dem 1. GWG-Turnier 2001 an eine alte Tradition angeknüpft worden und nach langer Pause das jährlich stattfindendes Schnellturnier unter neue Namen wieder etabliert worden.

Erinnerungen an Gerhard Jockers

Der Schock traf uns völlig unerwartet spät abends am 28. Dezember 2001: Mein Stiefvater Gerhard Jockers weilte zur Rehabilitation von seinen zwei Monate zuvor erlittenen komplizierten Brüchen des linken Knies und Oberschenkels noch immer im Krankenhaus und begann sich gerade zu erholen und wieder erste Pläne zu machen, als eine Embolie ihn buchstäblich von einer Minute auf die andere aus dem Leben riß; zwei Monate nach dem Heimgang meiner Mutter, den er noch längst nicht verwunden hatte.

Diese Ereignisse möchte ich zum Anlaß nehmen, einige persönliche Erinnerungen an Gerhard, der im Berliner und im Deutschen Schach kein Unbekannter war, zu Papier zu bringen. Aber lassen Sie mich dazu, liebe Schachfreunde, der ich immerhin vier Jahrzehnte mit ihm verbunden war, zunächst an den Anfang unserer Schachaktivitäten zurückgehen.

1. Gulweida-Warneyer-Gedenkturnier 2001

Gewöhnlich schneidet man alte Zöpfe irgendwann einmal ab, andererseits sollte man Bewährtes nicht ohne Not verwerfen. Diese Überlegung veranlaßte den Schachklub Tempelhof im siebzigsten Jahr seines Bestehens nach zehnjähriger Pause an die Tradition eines bereits einundzwanzig Mal durchgeführten Schnellturniers anzuknüpfen, das zwei Jahrzehnte lang ein fester Bestandteil des Berliner Schachlebens war, und es als 1. Gulweida-Warneyer- Gedenkturnier 2001 am 15. und 16. September 2001 im Rathaus Tempelhof wieder aufleben zu lassen.

Schach im Rathaus 2001

Am 27. Mai 2001 hat der Schachklub Tempelhof eine Schachwerbeveranstaltung in den BVV-Räumen des Rathauses Tempelhof durchgeführt, in deren Mittelpunkt ein neunrundiges Schnellturnier stand. Über den Verlauf dieser Veranstaltung wurde bereits kurz berichtet, aber die detaillierten Ergebnisse können erst hier nachgetragen werden.

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Die echten Türken - Schachautomaten, die ihre Steine selbst setzen

Von Hans-Peter Ketterling

Es heißt zwar Schachspiel, aber Schach ist ganz eindeutig mehr als ein Spiel. Es hat spielerische, künstlerische, kampfbetonte und wissenschaftliche Elemente, und das Spielen von Schachpartien wird heute von vielen Menschen als Hobby oder professionell als Spiel oder Sport betrieben. Eine künstlerisch-schöpferische Beschäftigung mit dem Schachspiel erfolgt insbesondere auf den Gebieten der Problem- und Studienkomposition. Seit Jahrhunderten wird das Schachspiel aber auch mit mathematisch-wissenschaftlichen Methoden untersucht, und die Ergebnisse haben sich nicht nur in der modernen Spielführung von Turnierschachpartien, sondern auch in einer überaus reichhaltigen Literatur niedergeschlagen. Zudem sind Schach und Informatik in Gestalt des Computerschachs seit einigen Jahrzehnten eine neue Verbindung eingegangen, so daß sich inzwischen jedermann zu erschwinglichen Preisen einen Schachcomputer oder ein Schachprogramm für seinen PC leisten kann.

"Speaking without lips, thinking without brain"

Unter dem oben genannten Titel lief vom 2. bis zum 30. Juli im Foyer der Humboldt-Universität eine interessante Ausstellung über diese beiden Themen, mit denen der ungarische Baron Wolfgang von Kempelen unsterblich geworden ist. Von Kempelen war nicht nur Beamter am Hofe Maria Theresias und Josephs II, sondern auch ein ideenreicher Erfinder.

Die Schachautomaten des Torres Quevedo

Hans-Peter Ketterling

Eine der schöpferischsten Erscheinungen, die vom letzten Drittel des neunzehnten Jahrhunderts bis weit in unser Jahrhundert hinein wirkte, war der spanische Gelehrte, Ingenieur und spätere Vorsitzende der Akademie der Wissenschaften in Madrid Torres Quevedo (1852 - 1936), der neben vielen anderen Dingen ebenfalls eine große Anzahl von mathematischen Apparaten entworfen und gebaut hat. Er schuf auch die erste echte Schachmaschine, mit der er demonstrieren wollte, daß künstliche Systeme selbständig sinnvoll auf sich ändernde Situationen reagieren können. Neben rein mechanischen Hilfsmitteln bediente er sich auch elektromechanischer, also Relais und Motoren, und erarbeitete auch Konzepte für digitale Rechenmaschinen. Viele seiner Erfindungen, darunter auch die beiden, allerdings nicht mehr funktionsfähigen, Schachmaschinen befinden sich heute in einem kleinen Museum in der Escuela Tecnica Superior de Ingenieros de Caminos, Canales y Puertos in Madrid, wo ich sie im Mai 1981 selbst in Augenschein nehmen konnte.

Ein Vierteljahrhundert Mikroschachcomputer

von Hans-Peter Ketterling

Im Herbst 1977 waren die beiden ersten Schachcomputer des Typ CHESS CHALLENGER 3 auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin zu bewundern. Belächeln wäre eigentlich die passendere Formulierung, denn ihre Leistung reichte nicht einmal dazu aus, Anfängern und Gelegenheitsspielern ernsthafte Probleme zu stellen. Das ist nun zwei Dutzend Jahre her und im März 2002 wird genau ein Vierteljahrhundert vergangen sein, seit in den USA der erste kommerzielle Schachcomputer CHESS CHALLENGER herauskam. Inzwischen hat das Computerschach einen festen Platz im Bewußtsein nicht nur der Schachspieler, sondern auch in der breiten Öffentlichkeit erobert, und die gebotene Spielstärke hat bei PC-Schachprogrammen und den besten Schachcomputern ein Niveau erreicht, das selbst Meisterspielern Respekt abnötigt.

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